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Internationaler Azubi in Deutschland: Kosten, Förderung und Ablauf 2026

Was Betriebe wirklich bezahlen – und welche Förderungen es gibt
April 22, 2026 by
Internationaler Azubi in Deutschland: Kosten, Förderung und Ablauf 2026
Philip Bauer

Internationaler Azubi: Was kostet das wirklich?

Die Frage, die fast jeder Betrieb zuerst stellt: Was kostet ein internationaler Azubi? Die ehrliche Antwort: Weniger als eine unbesetzte Stelle.

Laufende Kosten: Wie bei einem deutschen Azubi

Die monatlichen Kosten für einen internationalen Auszubildenden in Deutschland entsprechen denen eines deutschen Azubis:

  • Ausbildungsvergütung: je nach Branche und Jahr 600–1.100 €/Monat (gesetzliches Mindestentgelt gilt)
  • Sozialabgaben: ca. 20–25% der Vergütung
  • Berufsschule: kostenlos (Pflicht des Azubis)

Einmalige Kosten bei internationaler Vermittlung

  • Vermittlungsdienstleistung: fällt beim erfolgreichen Vertragsabschluss an
  • Visumskosten: ca. 75 € (werden üblicherweise vom Azubi getragen)
  • Reisekosten: ein Flug aus Indien ca. 400–600 €

Förderungen für Betriebe

Es gibt verschiedene Förderprogramme, die Betriebe nutzen können:

  • Eingliederungszuschuss (EGZ): bei vorhandener Beitragszeit möglich
  • Bundesamt für Migration (BAMF) – Integrationskurse: Sprachkurse bis B1 werden gefördert
  • Ausbildungsbonus: in einigen Ländern bei überbetrieblichen Berufsschulen
  • Willkommenslotsen der HWK/IHK: kostenlose Beratung für Betriebe

Welche Branchen profitieren am meisten?

Internationale Azubis haben sich besonders bewährt in:

Fazit: Rechnet sich ein internationaler Azubi?

Ja. Die Alternative – eine unbesetzte Stelle – kostet deutlich mehr: entgangene Aufträge, Überlastung des Teams, Wachstumsbremse. Ein internationaler Azubi ist eine Investition, die sich über die gesamte Ausbildungszeit amortisiert.

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